LOGOS
Lernen Lernen
Konstruktive Lerntherapie,
Diagnostik und Familienberatung
Mehr als nur Nachhilfe
20 Jahre erfolgreiche Förderarbeit
Unsere Therapieangebote
Lese- und
Rechtschreibschwäche (LRS)
Unsere Schriftsprache ist für sowohl für die überwiegende Anzahl der Schulfächer sowie für das spätere Leben von zentraler Bedeutung. Gemäß den Richtlinien des ICD-10 (F 81.0 und F81.1) liegt eine Lese-Rechtschreibstörung vor, wenn die Lese-Rechtschreibleistungen von den anderen kognitiven Leistungsfähigkeiten (also dem Gesamt-IQ) bedeutsam abweichen. Das Kind ist dann nicht in der Lage, Lese- und Rechtschreibleistungen entsprechend seiner sonstigen intellektuellen Begabung zu erzielen. Diese Diskrepanztheorie verhindert allerdings, dass bei einem nicht so begabten Kind eine „Legasthenie“ bescheinigt werden kann.
Rechenschwäche
(Dyskalkulie)
Von einer Rechenschwäche ist auszugehen, wenn es zu Lernstörungen im Bereich des Verstehens, Erlernens und Anwendens der Grundrechenarten kommt. Auch hier liegt bei der Diagnose durch einen anerkannten Kinder- und Jugendpsychologen gem. dem ICD 10 (F81.2) die Diskrepanztheorie zugrunde, derzufolge eine Rechenschwäche nur dann diagnostiziert werden kann, wenn die rechnerischen Leistungen eines Kindes in einem standartisierten und normierten Rechentest weit unter dem Wert liegen, der aufgrund des Alters und der Intelligenz zu erwarten wäre. Die verwendeten Intelligenztests beinhalten jedoch i.d.R. auch Aufgaben zur Klassenbildung, Reihenfortsetzung und zum Vergleichen, die auch für die Entwicklung mathematischer Kompetenzen relevant sind.
Aufmerksamkeits- und
Konzentrationsschwäche
Das Problem unaufmerksamer und hypoaktiver Kinder ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Thom Hartmann, selbst ein AD(H)S-Betroffener, führt die Symptome gar auf Eigenschaften zurück, die die früheren Sammler- und Jägergesellschaften zum Überleben benötigten, wie etwa ein ständiges Offensein für Reize aus der Umwelt, überschießende Energie, hohe Risikobereitschaft, blitzschnelles Umschalten u.ä. Kompetenzen, die sich dann bei der Sesshaftwerdung zunehmend als störend erwiesen.
Lern- und Motivationsprobleme
Grundsätzlich lernen Menschen besser, wenn sie mit Freude und Spaß lernen und das Gelernte in ihre bisherigen Erfahrungen und Alltagswelten integrieren können. Positive Emotionen, ein entspanntes Klima und fehlender Leistungsdruck erhöhen den Lernerfolg. In der Lerntheorie wird zwischen einer „intrinsischen“ und einer „extrinsischen“ Lernmotivation unterschieden: Erst das intrinsische, „von innen heraus“ motivierte Lernen schafft ideale Voraussetzungen zum Lernen. Belohnungen, wie gute Noten oder Androhungen von Strafen, fungieren als extrinsische Motivation. Langfristig eingesetzt schwächen sie den inneren Antrieb sogar. Wer hingegen mit Lust bei der Sache ist, lernt wie von selbst. Und wenn das Lernen auf Dauer keinen Spaß macht – so der Lernforscher Michael Fritz – ist es zwecklos! Allerdings sehen wir alle, dass der natürliche Wissensdurst der Kleinkinder mit zunehmendem Alter immer mehr abnimmt. Unter den 13-jährigen sagen einer Studie zufolge nur noch 6 % der Schüler und Schülerinnen, dass ihnen das Lernen Spaß macht.
Angebote an Familien und
pädagogische Einrichtungen
Bei unseren Lerntherapie-Angeboten sind die Elternberatung und die Zusammenarbeit mit den Lehrern mit monatlich 1,5 Stunden inklusive. Auf Nachfrage und bei besonderem Bedarf bieten wir Familien auch zusätzliche Beratungsstunden an. Bitte sprechen Sie uns an. Auch für pädagogische Einrichtungen bieten wir Vorträge zu schulischen Themen, insbesondere zum Umgang mit lese- / rechtschreibschwachen oder rechenschwachen Schülern und Schülerinnen an. Ebenso können Beratungen oder auch Vorträge zu anderen Schulproblemen gebucht werden. Sprechen Sie uns an.